„Bei Klaus Meier hatte ich von Beginn an das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.“
35 Jahre hält kein Mandat, wenn nur Belege sortiert werden. Thomas Trümpers spricht über Vertrauen, das nicht behauptet, sondern geliefert wurde, bei Kaufverhandlungen, Wertermittlung, Buchhaltung, Controlling und privaten Weichenstellungen. Meier + Kröhnke wirkt hier nicht wie Steuerberatung mit Aktendeckel, sondern wie ein wacher Gegenpart, der Unternehmer in der Tiefe versteht.
INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter
Mandant bei Meier + Kröhnke
INTERVIEWTER
Thomas Trümpers, Unternehmer
Mandant bei Meier + Kröhnke
Herr Trümpers, wie kam es zur Zusammenarbeit mit Meier + Kröhnke? Das liegt ziemlich genau 35 Jahre zurück. Ich war damals Geschäftsführer der Firma Kaltenbach in Lörrach, kam aus Nordrhein-Westfalen und hatte hier kaum Kontakte. Meine Steuer hatte ich bis dahin weitgehend selbst gemacht, bei schwierigen Fragen zog ich gelegentlich einen Steuerberater hinzu. Irgendwann war klar: Ich brauche jemanden, dem ich vertrauen kann. Steuerberatung ist nicht nur technische Abwicklung. Im Laufe eines Lebens entstehen Situationen, in denen der persönliche Kontakt entscheidend wird. Ein Finanzberater von Herrn Kaltenbach empfahl mir Klaus Meier. Er war privat schon lange bei ihm und sagte: „Da bist du gut aufgehoben.“ Ich verstand mich sofort gut mit Klaus Meier, und über weitere Kontakte wuchs Vertrauen.
Gab es im Kennenlernen einen Moment, in dem sie dachten: Das passt? Man spürt im Gespräch, ob ein Draht entsteht. Wie geht mein Gegenüber auf mich ein? Bringt er Fachkenntnis mit? Ist er da, wenn etwas Besonderes ansteht? Bei Klaus Meier hatte ich von Beginn an das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Zunächst war ich Privatkunde. Später wechselte ich in den Vorstand eines größeren Unternehmens nach Mannheim, blieb aber hier wohnhaft. In dieser Zeit kamen auch private Themen hinzu, etwa eine Scheidung. Da wird eine steuerliche Beziehung persönlicher.
Wann wurde daraus eine intensivere unternehmerische Zusammenarbeit? Nach meiner Zeit in Mannheim kaufte ich hier ein Maschinenbauunternehmen, die Hofer GmbH in Weil, später nach einer Fusion die Prezonik GmbH. Klaus Meier war in Kaufverhandlungen, Wertermittlung und später in Buchhaltung, Jahresabschluss und Controlling eng eingebunden. Auch bei privaten Gestaltungen unterstützte er mich. Als ich eine Immobilie auf meine damals minderjährigen Söhne übertragen wollte, brauchte es für den Notarvertrag einen Vormund. Klaus Meier erklärte sich sofort bereit und begleitete mich zum Notar. Das zeigt, wie weit diese Unterstützung ging. Es war nie eine Frage, ob er da ist.
Sie beschreiben Meier + Kröhnke eher als unternehmerischen Begleiter, denn als reine Steuerberatung. Genau. Wenn jemand einen Unternehmer intensiv begleitet, geht es nicht nur um Zahlen. Es geht um Mitarbeiterfragen, Abläufe in der Buchhaltung, persönliche Einschätzungen und betriebswirtschaftliche Entscheidungen. Man fragt auch einmal: Was hältst du von diesem Mitarbeiter? Diese Betreuung reichte in viele Bereiche hinein.
Welche Rolle spielte technologische und organisatorische Weiterentwicklung? Eine wichtige. Als ich das Unternehmen übernahm, war es in der Digitalisierung sehr rückständig, auch wenn man den Begriff damals kaum benutzte. Klaus Meier holte sofort DATEV hinzu, damit wir tragfähige Strukturen aufbauen konnten. Er wusste, wo zusätzliche Expertise sinnvoll ist, und vermittelte die richtigen Ansprechpartner. Gerade bei betriebswirtschaftlichen Fragen jenseits des Steuerrechts war das wertvoll. Er hat nicht nur selbst beraten, sondern darüber hinaus organisiert.
Wenn sie 35 Jahre Zusammenarbeit in einem Satz zusammenfassen müssten, wie würde er lauten? Vertrauen ist die Basis für eine so lange, sinnvolle und für mich sehr nutzbringende Zusammenarbeit.
Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Ihre offenen Wort. Das habe ich sehr gerne gemacht.