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„Die Mitarbeitenden hatten ihn schon als jungen Menschen ins Herz geschlossen. Er hat einen sehr reinen Charakter, agiert nicht böswillig, sondern auf immer Augenhöhe.“

Markus Edgar Ruf sieht bei Meier + Kröhnke eine Kanzlei mit spürbarem Selbstverständnis. Eine Marke, die aus Menschen entsteht und Vertrauen sichtbar macht. Max Meier wächst in seine Position hinein und prägt sie mit eigenem Stil, Energie und Gespür für Zukunft. So bekommt Steuerberatung ein Gesicht, eine Stimme und Charakter.

INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter
Mandant bei Meier + Kröhnke

INTERVIEWTER
Markus Edgar Ruf, Unternehmer
kein Mandant bei Meier + Kröhnke

Markus, du bist kein Mandant der Kanzlei Meier + Kröhnke. Trotzdem hast du über Jahre eine besondere Nähe entwickelt. Wie würdest du deine Rolle beschreiben? Ich sehe mich als visuellen Markenbegleiter. Ich kenne Max Meier von der Pike auf. Er kam mit 16 Jahren zu einem Fotoshooting und hat damals schon das Team gegrillt. Seitdem begleite ich die Kanzlei fotografisch. Heute stellen und definieren wir die Marke gemeinsam neu.

Viele Mandanten erleben Steuerberatung über Zahlen, Fristen und Beratungsgespräche. Du hast Meier + Kröhnke über Menschen, Geschichten und Atmosphäre kennengelernt. Was ist dir aufgefallen? Wir arbeiten stark am Thema Mensch. Wie fühlen sich die Menschen, die dort arbeiten? Wie findet man neue Mitarbeitende? Wie erleben Mandanten die Zusammenarbeit? Bei dieser Kanzlei werden Mensch, Marketing und Marke nicht als Pflichtübung behandelt. Da herrscht ein echtes Selbstverständnis, nach außen zu treten, Mitarbeitenden und Mandanten ein Gesicht zu geben und Kommunikation ernst zu nehmen. Das ist nicht aufgesetzt, sondern Haltung. Daraus entsteht eine Kanzleikultur, die viele typische Recruitingprobleme gar nicht erst entstehen lässt.

Du hast Max Meier früh kennengelernt. Was macht diese Verbindung aus? Mir ist damals sofort aufgefallen, wie die Menschen in der Kanzlei auf Max reagiert haben. Man denkt zunächst: Jetzt kommt der Sohn. Da entstehen Erwartungen und vielleicht Vorsicht. Bei Max war das anders. Die Mitarbeitenden hatten ihn schon als jungen Menschen ins Herz geschlossen. Er hat einen sehr reinen Charakter, agiert nicht böswillig, sondern immer auf Augenhöhe. Er holt Rat ein, kann Rat annehmen und zugleich selbst Rat geben, wenn man ihn braucht. Dieses Reine an ihm war von Anfang an eindrücklich.

Welches Bild hattest du vorher vom Berufsfeld Steuerberatung? Steuerberatung ist oft mit einem Stigma belegt. Viele Kanzleien schaffen es kaum, daraus auszubrechen. Nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil ihnen im Alltag die Zeit fehlt, sich mit Marke, Kommunikation und Emotionalität zu beschäftigen. Die Regularien in Deutschland sind eng geschnürt und bringen enormen Aufwand mit sich. Gerade deshalb finde ich es spannend, dieses Stigma zu brechen. In der Steuerberatung arbeiten Menschen mit hoher Verantwortung und zugleich wird viel Vertrauen verlangt. Genau das muss sichtbar werden.

Woran merkst Du, dass Max Meier nicht einfach eine bestehende Rolle übernimmt, sondern seinen eigenen Stil entwickelt? Ich sehe Max nicht nur als Steuerberater. Er hat Qualitäten eines Unternehmers und Visionärs. Natürlich gibt es den beratenden und fachlichen Aspekt, aber da ist mehr. Er sollte seinen Spirit möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Für mich bietet jeder Beruf die Möglichkeit, ihn als Trampolin zu nutzen, um in eine Neudefinition hineinzuwachsen. Bei Max spürt man das. Er nimmt den Beruf nicht als Begrenzung, sondern als Ausgangspunkt.

Bei der Interviewserie ging es darum, Mandanten sichtbar zu machen und das Profil der Kanzlei zu schärfen. Was wurde sichtbar? Ich fand es repetitiv, Menschen in Kanzleien immer nur hinter Computern zu zeigen. Aus Max’ Ansatz „meine Kanzlei“ entstand die Idee, Mandanten in den Vordergrund zu rücken. Wenn ich selbst einen Steuerberater suchen würde, hätte ich kaum die Möglichkeit, mit Mandanten über ihre Erfahrungen zu sprechen. Diese Serie schafft genau das. Sie wirkt nicht wie klassische Testimonials, sondern wie ein neutrales Magazinformat. Durch die journalistische Gesprächsführung entsteht Objektivität. Man fragt Menschen: Wie geht es dir eigentlich als Mandant?

Welche Rolle spielen Persönlichkeiten in der Kommunikation einer Kanzlei? Persönlichkeit wird immer wichtiger. Viele Marken fragen sich nicht mehr, was sie zu sagen haben und wer wofür steht. Bei Meier + Kröhnke mag ich die klare Rollenteilung. Max ist der Innovationsgeber, mit Energie, Tempo und einer Portion Wahnsinn. Bastian Kröhnke ist der fachlich starke Allrounder, der eher zurücktritt. Klaus Meier bietet den Backbone, das Wissen und die notwendige konservative Gegenkraft. Diese Persönlichkeiten machen die Kanzlei greifbar.

Vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen, Markus. Klar, hat Spaß gemacht, ist ja auch spannend mal durch einen Vorhang einen Blick werfen zu dürfen.

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