„Ich greife noch zum Ordner, während meine Tochter klick, klick, klick macht und sofort die Rechnung findet.“
Wenn ein Steuerberater im Bankgespräch aufsteht und sagt: „Wir gehen jetzt“, dann ist klar: Hier wird nicht brav verwaltet, hier wird gestaltet. Laura-Marie und Martin Frey erzählen von einer Kanzlei, die Zahlen kennt, Kunden versteht, Kaffee trinkt und Kassenzettel neu denkt. Meier + Kröhnke? Steuerberatung mit Kanten, Format und kurzem Dienstweg.
INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter
Mandant bei Meier + Kröhnke
INTERVIEWTE
Laura-Marie Frey, Unternehmerin
Mandantin bei Meier + Kröhnke
INTERVIEWTER
Martin Frey, Unternehmer
Mandant bei Meier + Kröhnke
Wie sind sie zu Meier + Kröhnke gekommen? (Martin) Zu Herrn Meier sind wir 1993 gekommen. Mein Bruder hatte das Geschäft und schon einen guten Kontakt zu Klaus Meier. Als Herr Meier sich selbstständig gemacht hat, ist mein Bruder mitgegangen. Ich habe das Geschäft später übernommen und bin da reingerutscht. Ich hatte null Ahnung und habe nur gesagt: Hier bin ich, mach mal. Herr Meier hat uns wirklich an die Hand genommen.
Gab es Situationen, in denen sie gemerkt haben: Das ist nicht typisch Steuerberater? (Martin) Bankgespräche waren für mich immer die Hölle. Da saß der Banker, ich wollte Geld, und in meinem Kopf war ich derjenige, der um Geld bittet. Bis Herr Meier das gedreht hat: Wir sind der Kunde. Bei einem Gespräch ist er aufgestanden und sagte: Wir gehen jetzt. Wir kommen wieder, wenn die ein besseres Angebot machen. Danach wusste ich: Mensch, der Klaus Meier.
(Laura-Marie) Er hat immer unterstützt und Sicherheit gegeben. Man konnte von Anfang an anrufen, fragen, alles ansprechen. Man wurde gut aufgenommen, und es wurde immer eine Lösung gefunden.
Welche Impulse kamen darüber hinaus? (Martin) Er kam manchmal ins Geschäft und fragte, warum wir dies oder jenes nicht haben oder warum wir etwas so machen. Fast so, als würde er selbst mitdenken, welche Produkte wir führen könnten.
(Laura-Marie) Wir bekommen immer noch viel Input. Zeitungsausschnitte, Hinweise auf Produkte, Fragen zu Messen oder zur Kassenzettelablage. Auch von Max kommen Ideen. Eigentlich kommt Herr Meier jede Woche einmal vorbei.
Sagen sie unseren Lesern, um welches Unternehmen geht es genau? (Laura-Marie) Wir sprechen vom Intersport GMO in Weil am Rhein. Das Café gibt es erst seit vier Jahren. Das Sportgeschäft besteht seit 70 Jahren und ist unsere Hauptadresse. Beim Café sind Herr Meier und Max später mit eingestiegen.
Wie direkt ist die Zusammenarbeit im Alltag? (Laura-Marie) Wir sehen Herrn Meier eigentlich jede Woche. Sportgeschäft und Café liegen nur 100 bis 200 Meter auseinander. Er kommt zum Kaffee, bringt Informationen vorbei oder läuft einfach hoch ins Büro. Manchmal ohne Anruf vorher. Er fühlt sich schon zu Hause.
Können sie den Familienbetrieb kurz einordnen? (Laura-Marie) Der GMO wurde von Papas Mutter gegründet. Papa hat den Intersport 1993 übernommen. Meine Mama ist im Büro, mein Bruder ist dabei. Vor vier Jahren haben wir mithilfe von Herrn Meier in eine GmbH umgewandelt. Er war beim Anwalt dabei und hat uns bei den Verträgen unterstützt.
Wie erleben sie die digitalen Prozesse der Kanzlei? (Martin) Da bin ich etwas draußen. Ich bin eher oldschool. Ich greife noch zum Ordner, während meine Tochter klick, klick, klick macht und sofort die Rechnung findet.
(Laura-Marie) Ich finde alles gut, was digitalisiert wird. Kürzere Prozesse, einfache Kommunikation, schneller und durchsichtiger. Kassenzettel fotografieren, Dinge über DATEV hochladen, das hilft sehr.
Wenn Sie Meier + Kröhnke in einem Satz beschreiben müssten? (Laura-Marie) Ehrliche, schnelle, direkte Kommunikation. Unproblematisch, unterstützend, persönlich. Man fühlt sich aufgehoben und sicher.
(Martin Frey) Für mich ist die Firma Meier fast ein Teil von mir. Ich gehe hin, tausche mich aus, und zack, habe ich eine Lösung.
Vielen Dank für ihre Zeit und das Gespräch. Das hat uns viel Spaß gemacht.