„Heute habe ich sogar einen Ausbilderschein, obwohl ich selbst nie eine Ausbildung gemacht habe.“
Aus einem Zufall am Skateplatz wurde für Elia Neubrand ein Beruf, später die Selbstständigkeit. Sein Weg zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Anspruch, Mut und Vertrauen zusammenkommen. Bei Meier + Kröhnke findet er nicht nur steuerliche Beratung, sondern einen Sparringspartner, der vorausschaut, Türen öffnet und auch hinter den Kulissen authentisch bleibt.
INTERVIEWER
Henrik Schwiedeßen, Freier Texter
Mandant bei Meier + Kröhnke
INTERVIEWTER
Elia Neubrand, Unternehmer
Mandant bei Meier + Kröhnke
Du bist Quereinsteiger. Erzähle uns doch, wie bist du zu deinem Beruf gekommen? Eigentlich wollte ich Polizist werden. Das hat wegen Mathematik um 0,1 Punkte nicht gereicht. Ich war auf der Warteliste, bin skaten gegangen, habe Sushi ausgeliefert und wusste nicht, wohin es gehen soll. Auf dem Skateplatz sagte mir jemand, dass sie in einer Marketingfirma dringend Videografen suchen. Ich wusste damals nicht, wie man bei Kameras die Knöpfe betätigt. Aber ich hatte Freunde, die viel gefilmt haben. Also kaufte ich mir eine Kamera und brachte mir mit YouTube-Tutorials genug bei. Aus dieser blöden Idee auf einem Skateplatz ist mein Beruf entstanden. Heute habe ich sogar einen Ausbilderschein, obwohl ich selbst nie eine Ausbildung gemacht habe.
Wann kam der Punkt, an dem du so richtig durchstarten wolltest? Nach zwei Jahren. Ich habe gemerkt, dass es schwierig ist, kreativ in einer Agentur zu arbeiten, die nicht von Kreativen geführt wird. Da ging es damals vor allem darum, eine Rechnung stellen zu können. Nicht wirklich um Prozess und Qualität. Ich habe gesagt: Da steht mein Name darunter. Teilweise habe ich im Büro auf dem Sofa geschlafen, weil ich Projekte fertig bekommen wollte. Irgendwann war klar: Wenn ich diesen Anspruch weiterführen will, muss ich mich selbstständig machen. Ich war 23, hatte keine Ausbildung, kein Studium und riesige Angst.
Wie bist du zur Kanzlei Meier + Kröhnke gekommen? Max und ich kennen uns seit vielen Jahren über gemeinsame Freunde. Als ich von Freiburg zurück nach Lörrach gezogen bin, war ich mit meinem damaligen Steuerberater unzufrieden. Dann trafen Max und ich uns beim Fasnachtsfeuer. Irgendwann sah ich Max an und sagte: Max, ich brauche einen guten Steuerberater. Er sagte: Ja, morgen. Und so habe ich es gemacht. Ich bin ein Mensch, der über Vertrauen geht. Durch diese persönliche Komponente habe ich ihm vertraut, bevor ich seine Arbeitsweise kannte. Noch stärker wurde das, als wir mit Max und Markus für Haufe gedreht haben. Da habe ich Max beruflich erlebt und seinen unfassbaren Drive gespürt.
Was unterscheidet für dich die Kanzlei Meier + Kröhnke zu deinem ursprünglichen Bild von Steuerberatung? Ich habe schnell gemerkt, dass es dort nicht nur um Steuern geht. Wenn ich Rechtsberatung brauche, rufe ich Max an. Dann sagt er: Ja klar, ich habe jemanden. Wenn es ein anderes Thema gibt, sagt er: Kriegen wir hin, lass uns reden. Für mich ist das ein Sparringspartner. Wenn Max mir nicht selbst weiterhelfen kann, hat er jemanden Kompetenten in einem anderen Fachgebiet. Das geht weit über Steuererklärung und Jahresabschluss hinaus.
Du hast die Kanzlei bei einem Videodreh hinter den Kulissen erlebt. Was ist dir aufgefallen? Bei einem Videodreh sieht man Unternehmen ungefilterter. Man bekommt Gespräche mit, sieht Mitarbeitende und merkt, wie ein Laden wirklich funktioniert. Danach war ich noch zwanzigmal überzeugter. Man merkt, dass das, was nach außen getragen wird, echt ist. Nicht gespielt, nicht gestellt, nicht nur ein schönes Bild. Das sind authentisch knorke Leute. Weil ich viele Unternehmen von innen sehe, weiß ich: Das ist nicht selbstverständlich.
Was fällt dir mit Blick auf Regionalität und Digitalisierung auf? Bemerkenswert ist, in dieser Größe und Regionalität beim Thema Digitalisierung so weit vorne zu sein. Gleichzeitig bleibt es eine regional geführte Kanzlei aus der Region Lörrach. Kein 08/15-Paket nach dem Motto: Wir machen deine Steuererklärung und tschüss. Es ist Beratung auf ganzer Ebene. Modern, nahbar und so, dass am Ende für den Mandanten wirklich etwas herauskommt.
Danke für Deinen spannenden Beitrag. Das habe ich absolut gerne gemacht.